Wank - Trailrunning-Mekka: Flow-Trails in Garmisch-Partenkirchen

Wank - Trailrunning-Mekka: Flow-Trails in Garmisch-Partenkirchen

Johannes Grauvogl

Du suchst eine Runde, die flowige Trails mit einem unschlagbaren Alpen-Panorama kombiniert? Dann ist diese Trailrunning Strecke in Garmisch-Partenkirchen genau dein Ding. Der Wank zählt zu den beliebtesten Trailrunning-Bergen in Bayern und bietet eine perfekte Mischung aus technisch schönen Trails, Flow-Passagen und weitem Alpenblick. Ich habe das „Trail-Mecca“ für dich getestet und zeige dir, wie du das Beste aus diesem Sonnenberg herausholst.

 

Streckeninfos

📏Länge:                 19,3 km
⛰️Höhenmeter:      1.260 hm
⏱️Dauer:                 ca. 3-4 Stunden
🏃Schwierigkeit:     Mittel (Technisch und konditionell)

⚠️️Die Dauer kann je nach Leistung deutlich abweichen, sei dir bewusst, worauf du beim Laufen in den Bergen achten musst!


Anreise & Startpunkt

Der Startpunkt an der Talstation der Wankbahn ist strategisch perfekt gelegen. Für alle, die mit dem Auto anreisen, gibt es dort einen großen Parkplatz inklusive Toiletten (während der Gondel-Öffnungszeiten). Sogar Wohnmobil-Stellplätze mit Service sind vorhanden, falls du dein Trail-Wochenende direkt am Berg starten willst.

Pro-Tipp: Wer früh genug vor Ort ist, kann mit etwas Glück unterhalb des offiziellen Gondelparkplatzes noch einen kostenlosen Parkplatz ergattern.

Reist du mit der Bahn an? Dann fährst du einfach bis zum Bahnhof Garmisch-Partenkirchen. Von dort aus sind es knapp 2 km bis zur Talstation – perfekt, um die Beine locker zu laufen und den Puls für den ersten Anstieg auf Betriebstemperatur zu bringen. 😉

 

Der Aufstieg & Trail-Check

Wir starten entspannt über den Philosophenweg. Die Steigung ist hier noch moderat, was perfekt ist, um die Muskulatur auf Temperatur zu bringen, während man den genialen Ausblick über Garmisch genießt. Bei der Kapelle St. Anton biegen wir links ab und folgen ein kurzes Stück der asphaltierten Straße.

Sobald wir das erste Mal direkt unter der Gondel stehen, lassen wir den Asphalt hinter uns: Rechts geht es ab auf den ersten echten Trail. Ab hier verzweigen sich die Wege zum Gipfel. Wichtiger Conquer.-Tipp: Meidet am besten die breite Forststraße. Besonders am Wochenende ist dort extrem viel Wander-Verkehr. Haltet euch stattdessen an die GPX-Daten unserer Route – so landet ihr auf den technisch schöneren Trails, die deutlich weniger frequentiert sind.

Das letzte Stück zum Gipfel belohnt euch mit einem genialen Flow-Trail. Da hier oben alle Wege zusammenlaufen, kann es am Wochenende voll werden. Wer den Trail für sich alleine will, sollte also definitiv früh starten!

 

Gipfelglück & Abstieg

Am Gipfel angekommen, habt ihr die Qual der Wahl zwischen zwei Hütten, um eure Speicher für den zweiten Teil der Runde aufzufüllen. Es sind noch einige Kilometer vor euch, deswegen solltet ihr auf eine ausreichende Hydration beim Laufen achten. Der Ausblick auf das Wettersteingebirge ist hier oben einfach unschlagbar.

Frisch gestärkt geht es am Gipfelkreuz vorbei in den Downhill. Der erste Abschnitt ist etwas technischer und erfordert volle Konzentration. An der nächsten Gabelung halten wir uns rechts und tauchen in eine wunderschöne Hochebene ein. Ab hier wird es magisch: Ihr folgt einem kleinen Bachlauf und seid für die nächste Stunde so ziemlich alleine unterwegs – Trail-Einsamkeit pur!

Bevor es zurück ins Tal geht, wartet noch ein Waldstück mit einem weiteren Flow-Trail auf euch, bei dem ihr es so richtig laufen lassen könnt. Richtung Partenkirchen nimmt die Wanderer-Dichte wieder zu. Ein kleines Highlight zum Abschluss ist die Hängebrücke, bevor uns der Philosophenweg schließlich wieder zurück zur Talstation führt.

 

Final Thoughts

Die Trailrunning-Runde am Wank ist ein absolutes Muss für jeden, der Flow-Trails und alpine Panoramen liebt. Mit knapp 19 Kilometern und über 1.200 Höhenmetern bietet die volle Runde alles, was ein Trail-Herz begehrt: von technischen Downhills bis hin zu einsamen Passagen entlang kleiner Bäche. Sie ist das ideale Testgelände für dein Conquer. Equipment, um Performance und Komfort am Berg unter Beweis zu stellen. Mit Länge, Höhenmetern und wechselndem Untergrund ist die Runde auch ein gutes Beispiel dafür, warum ein durchdachtes Setup bei längeren Trailruns eine zentrale Rolle spielt.

Für Einsteiger oder Läufer mit weniger Zeit gibt es eine super Alternative: Ihr lauft bis zum Gipfel und nehmt für den Abstieg einfach dieselbe Route wie beim Aufstieg. Dadurch wird die Strecke deutlich kürzer, allerdings müsst ihr euch darauf einstellen, dass dieser Weg (besonders am Wochenende) deutlich voller von Wanderern ist.

Egal für welche Variante du dich entscheidest – der Wank liefert ab.

Hier geht’s zur interaktiven Karte, vielen Bildern und den GPX-Daten: 👉 Link

 

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